Hearthstone Heroes: Jäger

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Lasst die Jagd beginnen! In unserer ersten Klassenbetrachtung nehmen wir uns den Hearthstone-Förster vor. Welche Möglichkeiten bieten Jäger-Decks? Welche Kartensynergien existieren? Auf was sollte man beim Deckbau achten? Diese und einige andere Fragen zum Jäger hoffen wir in unserem Check beantworten zu können. Auf geht’s.

Das erste Hauptmerkmal des Jägers sticht direkt ins Auge, wenn wir uns die Karten für diese Klasse betrachten: Die Synergien für Wildtiere. Sei es der Timber Wolf, welcher all unseren anderen Wildtieren einen weiteren Angriffspunkt verleiht, oder Karten wie der Starving Buzzard, der uns jedes Mal eine Karte ziehen lässt wenn wir ein weiteres Wildtier aufs Feld bringen. Natürlich gibt es nicht nur Wildtiere nur für die Jäger-Klasse. Auch unter den restlichen Minions finden sich viele Karten mit der Wildtier-Eigenschaft, sodass sich auf diesen Synergien basierend allein schon ein interessantes Deck bauen lässt. Unter den neutralen Gefährten finden wir ganze 19 Wildtiere. Die Möglichkeiten sind also wirklich groß.

Kommen wir zunächst zu den wichtigen Wildtieren, die nur für die Jäger-Klasse bestimmt sind:

Timber Wolf (1 Mana / 1 Attack / 1 Health) – [Your other Beasts have +1 Attack]: Der schon erwähnte Timber Wolf ist die Wildtier-Variante des Raid Leaders. Je mehr Wildtiere auf dem Feld, umso besser.

Scavenging Hyena (2 Mana / 2 Attack / 2 Health) – [Whenever a Beast dies, gain +2/+1]: Der Jäger wird viele Wildtiere auf dem Feld haben, und der Gegner wird alle Hände voll zu tun haben sich diese vom Leib zu halten, was unsere Karte mit der Zeit immer stärker macht, wenn sich unser Gegner nicht um sie kümmert.

Starving Buzzard (2 Mana / 2 Attack / 2 Health) – [Whenever you summon a Beast, draw a Card]: Der Vogel lässt uns weiter Karten ziehen für jedes neue Wildtier auf dem Brett, und wir werden viele Wildtiere spielen.

Houndmaster (4 Mana / 4 Attack / 3 Health) – [Battlecry: Give a friendly Beast +2/+2 and Taunt]: Der Houndmaster ist eigentlich schon eine Pflichtkarte. Seine Werte sind für 4 Mana schon in ordnung, aber der Battlecry-Effekt macht ihn zu Standardinventar in jedem Jäger-Deck.

Tundra Rhino (5 Mana / 2 Attack / 5 Health) – [Your Beasts have Charge]: Tundra Rhino ist die Karte, die ein jedes Jäger-Deck ab dem fünften Zug schnell und gefährlich machen kann. In Kombination mit einem einen Zug später gespielten Houndmaster hätten wir so auch eine gute 4/7-spottende Kreatur.

Bis auf Scavenging Hyena sind alle diese Karten Teil des Basic-Sets. Wir müssen also nur für die Hyäne Staub benutzen oder Glück mit unseren Karten Packs haben. Der Rest lässt sich einfach freischalten, während wir unseren Jäger leveln.

 

Kommen wir nun zu den beachtenswerten, neutralen Wildtieren:

Ironbeak Owl (2 Mana / 2 Attack / 1 Health) – [Battlecry: Silence a minion]: Die Eule lässt uns durch den Silence-Effekt Taunts umgehen, oder kann andere unangenehme Zeitgenossen auf gewisse Art und Weise lahmlegen.

Emperor Cobra (3 Mana / 2 Attack / 3 Health) – [Destroy any minion damaged by this minion]: Die Schlange ist der ideale Killer. Sie tötet einfach jeden gegnerischen Begleiter, dem sie auch Schaden zufügt. Ideal um den Weg von großen Spottern oder sonstigen unliebsamen Gegnern zu befreien. Allerdings handelt es sich hier um eine Rare-Karte.

Stampeding Kodo (5 Mana / 3 Attack / 5 Health) – [Battlecry: Destroy a random enemy minion with 2 or less attack]: Auch hier handelt es sich wieder um ein seltenes Wildtier. Getreu dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ können wir durch die Kodo jedoch einen zufälligen gegnerischen Begleiter eliminieren, solange er wenig Angriffskraft besitzt. Diese Fähigkeit erweist sich jedoch durchaus als nützlich.

Es gibt noch einige weitere Wildtiere, die man durchaus betrachten könnte,die hier jedoch nur erwähnt werden sollen: Ironfur Grizzly, Jungle Panther und Stranglethorn Tiger. Es passen ja auch schließlich nur 30 Karten in unser Deck.

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Letztendlich bleiben uns noch die Spells und Fallen des Jägers:

Der Jäger hat hier viele Möglichkeiten um das Spielbrett zu kontrollieren. Die einzelnen Fallen verschaffen uns Ruhe vor gegnereischen Begleitern, verteidigen uns, oder fügen ihnen Schaden zu. Sie werden zu einer essentiellen Spielweise des Jägers, wenn man dem Deck noch die seltene Waffe Eaglehorn Bow hinzufügt. Dieser hübsche Bogen erneuert seine Haltbarkeit jedes Mal wenn eine unserer Fallen zuschnappt. Neben den existierenden Fallen bleiben uns natürlich noch einige Finisher-Fähigkeiten, wie Arcane Shot, Kill Command oder Deadly Shot. Mit Animal Companion können wir zudem einen weiteren zufälligen Verbündeten zu uns rufen, der weitere nette Boni mit sich bringen kann, wie zum Beispiel einen +1 Attack-Bonus auf alle unsere Minions. Hier seien noch zwei spezielle und wirklich interessante Jäger-Karten herausgestellt:

Flare (1 Mana) – [All minions lose stealth. Destroy all enemy secrets. Draw a Card.]: Okay, diese Karte ist wieder selten, doch die Möglichkeiten, die sie bitet sind fast unschlagbar. Stealth Kreaturen aufdecken, gegnerische Secrets zerstören UND eine Karte ziehen? Das auch noch für nur ein Mana? Diese Karte ist unschlagbar gut!

Misdirection (2 Mana – Secret) – [When a character attacks your hero, instead he attacks another random character]: Diese Falle kann auch unsere eigenen Minions treffen, muss sie aber nicht. Man stelle sich das Grinsen auf dem Gesicht des Jägers vor, wenn der in die Falle geratene Begleiter den verbündeten Spotter aus dem Spiel nimmt.

 

Jäger spielen macht Spaß. Es bieten sich unzählige Möglichkeiten. Man kann die vielen Synergien der Wildtiere untereinander nutzen und sehr aggressiv spielen, oder mehr kontrolliert mit Fallen und weiteren Zaubern zur tat schreiten, auch die Mischung machts. Egal für welchen Weg man sich entscheidet: Die Jagd beginnt immer wieder von neuem. Lasst uns in den Kommentaren der News, oder im Forum doch eure Meinung zum Jäger und seinen Begleitern und Fähigkeiten hören.